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Am Samstag saßen 92 Nachwuchsleute am Brett
Spitze konzentriert
-re- Doch noch ein Teilnehmerrekord bei den 14. Staufer-Open: 92 Nachwuchsleute unter 14 Jahren machten am Samstag beim 7. Kinderturnier mit, fünf mehr als im Vorjahr. Sie spielten jeweils sieben Schnellpartien um Punkte für den Württembergischen Jugend-Grand-Prix.
Schnellschach bedeutet viel Hektik. Obwohl jeweils 20 Minuten pro Spiel nicht viel Zeit zum Überlegen sind, waren viele schneller fertig. "Drei oder vier haben immer über die volle Distanz gekämpft", beobachtete Gerhard Friedrich von der SG Schwäbisch Gmünd, der die Altersgruppe U14 leitete. Hier spielten 34 Nachwuchsleute mit. Platz vier mit fünf Punkten belegte als bester Teilnehmer aus dem Gmünder Raum Hannes Horn vom SV Hussenhofen.
Sieger wurde Benjamin Lörincz (SK Lauffen). Er holte 6,5 Punkte, der Zweitplatzierte Patrick Siewert aus Laichingen 5,5. Punktgleich Dritter wurde der achtjährige Alexander Schäfer aus Rommelshausen. Er spielte eigentlich das Haupt-Open mit. Weil er vormittags schnell gewonnen hatte, setzte er sich gleich beim Kinderturnier ans Brett.
Auch die zehnjährige Julia Zikeli aus Leinzell spielte beide Turniere gleichzeitig mit, sie belegte bei den U12 mit fünf Punkten den Platz fünf. Diese Altersgruppe gewann unter 36 Teilnehmern Florian Wagner aus Nürnberg mit 6,5 Punkten vor den Heidenheimern Johannes Lemke (5,5) und Martin Sörös (5).
Eifrig über ihre Züge nachgedacht haben auch die jüngsten Teilnehmer. Zumindest, wenn sie bei den unter Zehnjährigen an der Spitze spielten. "Egal, wer am vordersten Brett gesessen hat - dort haben sich die immer konzentriert", sagt Andreas Roth, der diese Altersgruppe leitete. An den hinteren Brettern ging's lockerer zu. Gewonnen hat die U10 Jens Hirneise aus Rommelshausen (6) vor Andrea Mijatovic (Wolfbusch) und Michael Dan Gheng (Stuttgarter SF) mit je fünf Zählern. Rund 20 Vereine aus Württemberg und Bayern waren vertreten, die meisten kamen aus dem Großraum Stuttgart.
    
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